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"Der Standardsatz vieler Hundebesitzer lautet: Mein Hund läuft plötzlich ohne erkennbaren Grund los, dann kann ich rufen, pfeifen oder brüllen, es nutzt gar nichts mehr. Aber was tun? Mit Kanonen auf Spatzen zu schießen ist beliebt, aber grundfalsch. Den bedenkenlosen Einsatz von Elektrogeräten nannte E. Trumler (1988) einst provokativ "Knöpfchen statt Köpfchen". In der Tat sind schon viele Hunde nach unsachgemäßem Einsatz solcher Geräte in Panik davongelaufen, weshalb der Gebrauch für Unterordnungsübungen oder für die Beeinflussung von Aggressionen oder Trennungsängsten strikt abzulehnen ist."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

"Der Wolf im Hundepelz: Hundeerziehung aus unterschiedlichen Perspektiven" (Günther Bloch) – Kosmos Verlag 2004 (Seite 116,117)

 

 

 

 

Impulskontrolle

 

 

Kein Hund sollte sich draußen unkontrolliert von seinem Besitzer entfernen um Wild nachzuhetzen...so die Theorie.

Die Praxis sieht aber oft etwas anders aus, ganz viele Hundehalter haben bestimmt schon das eine oder andere Mal nach ihrem Hund Ausschau gehalten als der schon längst über alle Berge war. Diese Situationen, in denen man nicht weiß was der eigene Hund anstellt, sind sehr ärgerlich/gefährlich und sollen grundsätzlich vermieden werden. Natürlich weiß ich auch, das es keine hundertprozentige Kontrolle gibt; man kann aber durch regelmäßiges Training erreichen, obige Situationen möglichst gering zu halten.

 

Den Jagdtrieb eines passionierten Jagdhundes wird man zwar so gut wie sicher nie abgestellt bekommen, man kann aber daran arbeiten, den Trieb umzulenken und zu kontrollieren.

 

 

Downtraining mit Junghund Kyra

 

 

 

 

 

Reizangeltraining

 

 

 

 

Reizangeltraining (nach laaanger Zeit..)

 

 

 

 

"Ernstfall"

 

 

 

 

 

 

Und raus geht's

 

 

Gefahren:

 

Grundsätzlich muss man wissen, dass das Hetzen an sich schon für die meisten Hunde selbstbelohnend ist, unabhängig davon ob er Beute macht. Während der Hund hetzt, werden sehr viele Endorphine freigesetzt; wenn der Hund dann mal auf den Geschmack gekommen ist wird es immer schwerer ihm dies abzugewöhnen.

 

DIE große Gefahr, besteht, dass man draußen (z.B.im Wald) sein Signal zu spät gibt und der Hund eventuell schon im Jagdtunnel ist; dann wird's ganz schwer...bis unmöglich. Dazu kommt, dass die Situation sich mit jedem Jagderfolg verschlimmert. Hunde die schon mehrfach Jagderfolg hatten sollten durch eine Schleppleine gesichert werden und eine Zeitlang in einer umzäunten Wiese oder in einer reizarmen, sicheren Umgebung trainiert werden, bis der Rückruf sich (wieder) gefestigt hat.

 

Verschiedenes:

 

Viele Hunde suchen nach Alternativbeschäftigungen sobald sie das Interesse an ihrem Eigentümer verlieren.

Falls man dies nicht möchte, sollte man für den Hund "spannend bleiben".

Hier ein paar Ideen:

 

- Versteckspiele: der Hund muss lernen sich nach ihnen zu orientieren.

 

- Dummy-Suchspiele: wir haben immer eine Futtertasche mit leckerem Trockenfleisch dabei. Diese wird irgendwo unterwegs ins Gebüsch geworfen (ohne dass der Hund es merkt) und irgendwann erfolgt dann der Doppelpfiff. Der Hund bekommt jetzt die Aufgabe den Dummy zu suchen und zu apportieren und wird dann aus dem Dummy belohnt.

 

Diese Suchspiele haben zwei große Vorteile:

1) Dadurch dass sie das Geschehen bestimmen (Rückruf - Such verloren - Apport), arbeitet der Hund mit ihnen (an Stelle von sich aus seine Runden zu drehen..)

 

2) der Hund lernt, dass nach dem Doppelpfiff immer etwas Interessantes/Positives/Spannendes erfolgt und wird ihn deshalb auch gerne noch in Zukunft befolgen

 

 

- Hunger kann eine enorme Motivationsquelle sein. Man kann deshalb versuchen, Hunde die wenig Interesse an ihren Haltern zeigen, über diesen Weg an sich zu binden (indem man sie z.B. eine Zeitlang unterwegs nur (!) aus der Hand füttert)

 

 

 

 

 

 

 

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