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Das Wort "Dominanz" hat im Bereich der Hundeerziehung schon für ganz viel Unheil gesorgt..und tut es leider immer noch.

 

Die Vorstellung ein Hund sei dominant, hat ihren Ursprung in der Beobachtung von im Rudel lebenden Gehegewölfen.

David Mech hat aber in seinen Studien bewiesen, dass es bei frei lebenden Wölfen - falls überhaupt - nur selten Auseinandersetzungen um eine Rangposition gibt. Stattdessen leben Wölfe als Familie und teilen sich anfallende Aufgaben.

 

Quellen:

 

-Whatever happened to the term Alpha Wolf? (Was ist eigentlich mit dem Begriff Alpha-Wolf passiert?)

 

-Alpha-Status,Dominanz und Arbeitsteilung in Wolfsrudeln (Canis lupus), 1999

 

-Using “dominance” to explain dog behaviour is old hat (deutscher Artikel: Dominanz ist ein alter Hut)

 

Wir müssen also begreifen, dass unser Verständnis des Begriffs "Alpha-Tier" überholt ist. Und wir sollten auch so langsam einsehen, dass der Hund sich zu einer eigenen Art entwickelt hat und ihn als Hund behandeln, nicht als einen Wolf im Hundepelz.

 

Deshalb müssen wir unsere Hunde auch nicht dominieren, denn sie werden nicht verstehen, was wir versuchen ihnen damit mitzuteilen.

 

Es gibt mittlerweile viele neue Erkenntnisse über das Hundeverhalten und genügend Literatur und Filmmaterial über moderne, artgerechte Erziehungsmethoden, deren Gelingen seit vielen Jahren bereits bewiesen ist und deren Ziel eine faire Behandlung des Hundes, sowie eine vertrauensvolle Mensch/Hund-Beziehung ist. 

 

 

 

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Buchverlägen Kosmos-Verlag, Kynos-Verlag, Animal Learn Verlag, Neumann-Neudamm Verlag, Ullstein-Verlag, Ulmer-Verlag, Cadmos-Verlag bedanken, ohne die diese Seite nicht möglich gewesen wäre.

 

Hoffentlich können folgende Zitate (und die Zitate unter der Rubrik Stachelhalsband) spätestens jetzt die letzten Skeptiker zur Einsicht bringen.

 

 

 

Dominanz

 

 

"Nie, niemals werde ich die Videoaufnahmen von Scooter vergessen, einem großäugigen, sechzehn Wochen alten Golden Retriever Welpen. Nur ein Blick auf Scooter - weich und golden, Babykopf und große Tapspfoten - und man mochte ihn zum Knuddeln mit nach Hause nehmen. Zu spät - Scooter ist tot.

Im Alter von vier Monaten wurde er wegen Dominanzaggression eingeschläfert, das Ergebnis der fürchterlichen Anweisungen, die Hundetrainer den gutwilligen Besitzern gegeben hatten. Scooter war, wie die meisten Retriever, versessen auf Gegenstände. Er liebte Spielzeuge ab dem ersten Tag in seinem neuen Zuhause und trabte stolz mit allem, was er in den Fang kriegen konnte, durchs Haus. Die verantwortungsbewussten Besitzer besuchten mit Scooter den Welpenkurs einer Hundeschule und fragten, was sie tun sollten, wenn Scooter Socken aus der Wäsche, die Fernbedienung vom Tisch (bei Hunden immer sehr begehrt) oder Schuhe aus der Diele stahl. "Sie müssen tun, was Wölfe auch tun!" sagten die Trainer. "Gehen Sie hin, packen ihn am Nackenfell und schauen ihm direkt ins Gesicht. Sagen Sie mit lauter und drohender Stimme "Nein". Sie müssen von Anfang an klarmachen, dass Sie das Sagen haben, dass Sie ranghöher sind und dass er nicht mit dem Sachenklauen druchkommt. Die Besitzer gehorchten.."

 

 

"Hunde in "unterwürfige Haltung" zu zwingen und ins Gesicht zu schreien, ist eine prima Methode, um Verteidigungsaggression zu provozieren."

 

 

"Das sind schon vier Gründe, warum Sie bei Ihrem Hund keinen Alphawurf anwenden sollten: Hunde sind keine Wölfe; Wölfe gebrauchen selbst keine Alphawürfe, um andere Wölfe zu disziplinieren; der Alphawurf provoziert Verteidigungsbereitschaft und manchmal Aggression; und er lehrt Ihren Hund, Ihnen zu misstrauen."

 

 

"Viele Menschen setzen "Dominanz" mit "Aggression" gleich und sind sehr schnell dabei, mit Aggression durchzusetzen, was sie erreichen wollen. Die Ironie an der Sache ist, dass Dominanz als soziales Instrument gedacht ist, um Aggression abzubauen, nicht, um sie zu fördern"

 

 

""Status", "Dominanz" und "Aggression" sind vollkommen verschiedene Dinge, und es bringt unseren Hunden nichts Gutes, wenn wir sie verwechseln. Status ist ein Rang oder eine Position innerhalb einer Gesellschaft, während Dominanz eine Beziehung zwischen Individuen beschreibt und der eine in einem bestimmten Kontext mehr Status besitzt als andere. Aggression ist kein notwendiger Bestandteil von Dominanz. Aggression, wie sie von Biologen definiert wird, ist eine Handlung, die darauf abzielt, Schaden zuzufügen, während Dominanz eine Position innerhalb einer Hierarchie ist."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags entnommen aus:

„Das andere Ende der Leine“ (Patricia B.McConnell) – Kynos Verlag 2002 (Seite 157,158,159,168,169)

 

 

 

"Er kann es; er ist einfach nur stur" oder "Er kann es; er versucht bloß zu dominieren" - das sind die häufige Kommentare. Viele Menschen bekommen mehrere richtige Reaktionen des Hundes, setzen dann voraus, das der Lernprozess abgeschlossen ist, und machen sich anschießend auf die Jagd nach Gründen, die die darauf folgenden falschen Reaktionen erklären könnten. Da wundert es nicht, wenn sie sich an so etwas wie die Rudeltheorie klammern."

 

 

"Die ganze Idee von der Dominanz ist so sehr verbreitet, dass ganze Hundeschulen auf der Prämisse gründen, wenn man nur entsprechende Dominanz gegenüber dem Hund ausübe, ergebe sich alles andere von selbst. Dies ist eine gefährliche Sache. Es bedeutet nicht nur, dass Hunde in unglaublichem Ausmaß misshandelt werden, wodurch sich wahrscheinlich Probleme wie Nicht-Kommen und Beißen noch weiter verstärken, sondern auch, dass solche realen Dinge wie eine gut durchgeführte Konditionierung und ein adäquates Umfeld gar nicht erst zur Sprache kommen. Dadurch ist der Hund weiterhin ungehorsam, und das dumme Dominanzprogramm besteht weiterhin.

 

Damit ist nicht gesagt, Hunde gehörten nicht zu den Gattungen, die Hierarchien bilden. Natürlich tun sie es. Aber sie können zum Beispiel auch bei Nacht gut sehen und dennoch wird niemand eine Netzhautoperation vorschlagen, um das Gehorsamsproblem oder das Beißen anzugehen. Die Rudeltheorie ist ganz einfach nicht das Modell, mit dem man am besten Probleme wie Ungehorsam, Fehlverhalten oder Aggression behandelt. Menschen, die in der Ausbildung aversive Mittel zu Hilfe nehmen und ein Dominanzmodell im Kopf haben, würden bessere Ergebnisse erzielen, wenn sie den Hund weniger strapazierten, d.h., wenn sie aversive Mittel mit etwas gründlicherem Verständnis der Lerntheorie einsetzten oder , besser noch, auf solche Mittel gänzlich verzichten und sich anderer Hilfsmittel - aus der Werkzeugkiste der Lerntheorie - bedienten. Das Dominanzkonzept ist schlicht und einfach unnötig."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„Hunde sind anders“ (Jean Donaldson) – Kosmos Verlag 2009 (Seite 44, 25)

 

 

 

 

"Wenn sie also wieder einmal hören oder lesen, wie entscheidend es sei, einen Hund durch schiere Dominanz zu beherrschen, erinnern Sie sich an meine Worte. Beklagen Sie sich nicht, sondern erziehen Sie Ihren Hund. Zeigen Sie ihm, dass er Futter, Zuneigung und Freiheit von Ihnen bekommt, und ignorieren Sie ihn, wenn er sich unangemessen verhält. Allerdings sollten Sie auch mit gesundem Menschenverstand vorgehen: Sie dürfen ihn nicht ignorieren, wenn ihm oder der Umwelt daraus ein Schaden erwächst. Erziehen Sie Ihren Hund so, dass er die Folgen seines Verhaltens erkennt. Schaffen Sie ihm ein Umfeld, in dem Sie ihn, sich selbst und die Umgebung anleiten und schützen können"

 

mit freundlicher Genehmigung der Kosmos Verlags entnommen aus:

"Der Hundeflüsterer" (Paul Owens) - Kosmos Verlag 2005 (Seite 90)

 

 

 

"Nach neuen Erkenntnissen sind harte körperliche Auseinandersetzungen unter frei lebenden Wölfen die Ausnahme, denn auch ein Alphawolf kann keine Bissverletzungen riskieren, die seine Fähigkeit zu jagen einschränken würden. Im Gegenteil zeichnen sich Alphatiere in der Regel durch besonders tolerantes und freundlichesVerhalten aus."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„So lernt mein Hund“ (Sabine Winkler) – Kosmos Verlag 2001 (Seite 157)

 

 

 

 

"Das andere Modell, das als Quasi-Rechtfertigung für den Einsatz aversiver Mittel in der Ausbildung vorgetragen wird, ist die Rudeltheorie.

Seit der Entdeckung der linearen Hierarchie bei Wölfen spinnen die Hundeleute herum und versuchen, jedes nur vorstellbare Verhalten des Hundes und jedwede Interaktion zwischen Mensch und Hund mit dem Begriff "Dominanz" zu erklären. Daran haben wir uns wirklich festgeklammert. Hunde verhalten sich falsch oder sind ungehorsam, weil ihnen nicht gezeigt wurde wer der Boss ist. In unserem Rudel müssen wir das Alphatier sein. Abgesehen davon, dass das auf eine weitere Rechtfertigung für Trainingsmethoden mit Strafanwendung hinausläuft - der Hund wird wahrscheinlich die ganze Nacht wach bleiben und sich einen neuen Coup ausdenken, es ist also besser, ihn mit viel Zwang an seinem Ort festzuhalten - , ist die Dominanz bei der Erklärung des Verhaltens von Hunden zu einer Art Allheilmittel geworden. Durch diese einfache Erklärung muss nun der Besitzer unzählig viele andere Themen, wie zum Beispiel die Lerntheorie, nicht mehr büffeln.

 

 

Die Vorstellung von Hunden, die vor ihren Besitzern durch die Tür rennen oder an der Leine ziehen, um Dominanz über sie auszuüben, ist zu dumm, als dass man sie in Worte fassen könnte. Bei einigen armen Menschen ist alles so verdreht, dass sie unterwürfiges Verhalten wie Hochspringen oder Pföteln als Dominanzspiel ansehen, das eines Trainings unter Einsatz aversiver Mittel bedarf. "

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„Hunde sind anders“ (Jean Donaldson) – Kosmos Verlag 2009 (Seite 22)

 

 

 

 

"In den letzten Jahren tendieren einige Hundetrainer zum so genannten "Alphawurf". Sie gehen ganz korrekt davon aus, dass ein unterlegener Hund seinen Status akzeptiert und dies einem dominanten Tier anzeigt, indem er sich auf den Rücken rollt und die schutzlose Bauchpartie darbietet. Also, so das Argument, können wir dieses Verhalten nutzen, um uns als Rudelchef und dominantes Tier zu präsentieren. Wir rollen den Hund mit Gewalt auf den Rücken, halten ihn mit Gewalt in dieser Position und knurren. Diese Trainer erkennen zwar ein korrektes Signal der Hundesprache, wenden es aber falsch an. Ein dominanter Hund würde einen anderen niemals mit Gewalt in die Rückenlage zwingen. Vielmehr rollt sich der Unterlegene freiwillig auf den Rücken, nachdem er die überlegene Stellung des anderen Tieres erkannt und akzeptiert hat. Einen Hund in die Rückenlage zu zwingen gleicht einem Versuch, ein Kind zu schlagen, wenn wir von ihm hören wollen: "Ich habe dich lieb."

 

 

"Ich kann hier zwar nicht alle Aspekte hündischer Dominanz vorstellen, aber es gibt einige einfache Regeln, die einem Hund deutlich machen, wer das Sagen hat. Der Alphahund kontrolliert die Ressourcen, er sorgt für das Futter, für die Gelegenheit zum Spiel und alles Übrige. Geben Sie einem Hund niemals etwas "umsonst". Wenn er etwas möchte, bestehen Sie auf einer Leistung. Das kann ein einfaches Kommando sein wie "Sitz!" oder "Platz!", ehe er seine Belohnung bekommt oder Sie seinen Kopf tätscheln. Mit solchen Situationen vermitteln Sie Dominanz ohne Drohungen oder Aggression, und der Hund lernt, dass er Ihren Befehlen gehorchen muss."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„Die Geheimnisse der Hundesprache“ (Stanley Coren) – Kosmos Verlag 2002 (Seite 298,299,300)

 

 

 

"Bei stabilen Rangordnungsverhältnissen reicht ein fixierender Blick inklusive Stirnrunzeln völlig aus, um sich als Leitrüde dominant durchzusetzen. Mir ist durchaus bewusst, hiermit die Philosophie eines ganzen Hundeerziehungslagers ad absurdum zu führen. Zur klaren Einordnung des Begriffs "Dominanz" sollten wir uns anschauen, wie er nach U.Gansloßer (2003) in der modernen Verhaltensbiologie definiert wird:

1. Dominanz ist keine Eigenschaft und muss in einer Zweierbeziehung getestet beziehungsweise erarbeitet werden!

2. Dominanz ist nicht mit Aggression gleichzusetzen - ein wirklich dominantes Tier setzt seinen Willen auch ohne Aggression durch!

..

4.Leitwölfe demonstrieren "formale" Dominanz durch Ruhe, Abgeklärtheit und eine entsprechende Körpersprache vom Imponieren bis zum Ignorieren!"

 

 

 

"Der Mensch braucht demnach - ähnlich einem Leitwolf - nicht als "Herrscher" aufzutreten, sondern muss nur momentane Lebenslagen im Griff haben, wobei wir erneut beim Thema richtig verstandene Dominanz wären. Bei stabilen Rangverhältnissen sollten sich menschliche Führungspersönlichkeiten (wie Wolfseltern) tendenziell durchaus freundlich und liebevoll verhalten."

 

 

 

"Der Mensch sollte nicht als autoritärer Diktator auftreten, sondern eine Führungsrolle übernehmen, die Frustration und Konfliktstoff abbaut und ein praktikables Regelwerk beinhaltet. Klar, souverän und verständlich. Bleibt der Mensch konsequent, kooperiert und führt er, ohne dabei (wie richtige Leitwölfe auch!) jede einzelne Situation "gewinnen" zu wollen (oder zu müssen), ordnet sich der Hund fast automatisch unter."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

"Der Wolf im Hundepelz: Hundeerziehung aus unterschiedlichen Perspektiven" (Günther Bloch) – Kosmos Verlag 2004 (Seite 42,47,75,76)

 

 

 

 

Strafe, Gewalt

 

 

"...Ständige Bestrafung ersetzt keineswegs Erziehung. Deshalb sei hier nochmals F.Rehage (2000) zitiert: "Wenn man das Prinzip der bewussten und gezielten Belohnung der Unterordnung des Hundes einmal durchschaut hat, wenn man es mit Konsequenz, Geduld und durch Autorität im täglichen Leben umsetzt, dann kommt man mit nahezu jedem Hund zurecht."

 

 

"Laut D.Tortora (1979) "liegt die Ursache (für aggressives Verhalten) in der Verknüpfung von einem Teil der Umwelt des Hundes mit Schmerz und Angst. Ist die Angst erst einmal konditioniert, kann sie sich wie ein Krebs verbreiten."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

"Der Wolf im Hundepelz: Hundeerziehung aus unterschiedlichen Perspektiven" (Günther Bloch) – Kosmos Verlag 2004 (Seite 106, 100)

 

 

 

 

"Meine Schlussfolgerung ist, daß es keinen Grund gibt, Strafen, Gewalt, Wut, Drohungen und andere unangenehme Dinge bei einem Hund anzuwenden. Das setzt den Hund unter Stress, wodurch er krank werden kann. Ein gestresster Hund kann sich aggressiv gegen Menschen und / oder Hunde wenden und schließlich zur Selbstverteidigung zubeißen."

 

mit freundlicher Genehmigung des Animal Learn Verlags entnommen aus:

„Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde" (Turid Rugaas) – Animal Learn Verlag 2001 (Seite 90)

 

 

 

 

"Wenn Sie mit Aversiva arbeiten, könnte Ihr Hund lernen, den anderen Hund oder Menschen mit diesen Aversiva in Verbindung zu bringen und noch aggressiver werden."

 

 

"Aber eine ausreichend deutliche Strafe kann nicht nur ein unerwünschtes Verhalten unterdrücken, sie kann leider auch Nebenwirkungen haben. So kann das Tier überempfindlich oder sogar ängstlich gegenüber diesem Reiz werden oder Angst vor einem Gegenstand, einem Ort oder einer Person bekommen, die er mit dem Strafreiz verknüpft und dies dann auf ähnliche Gegenstände, Situationen oder Menschen verallgemeinernd übertragen."

 

 

"Jedes Mal, wenn Sie mit Strafe arbeiten, riskieren Sie, sich möglicherweise schwerwiegende Nebenwirkungen einzuhandeln."

 

 

"Manchmal wird Strafe zur Bekämpfung von Aggression bei Tieren eingesetzt, und manchmal funktioniert das sogar. Oft aber werden damit nur die äußerlichen Warnsignale wie Knurren oder Lefzenheben unterdrückt, ohne dass die zugrunde liegende Assoziation oder der Gefühlszustand des Tieres angesprochen wird. Das Ergebnis kann später sein, dass der Hund plötzlich sofort zubeißt, anstatt vorher zu warnen. Immer wenn Sie hören, dass ein Elefant oder ein Pferd plötzlich verrückt geworden seien und aus heiterem Himmel einen Menschen angegriffen hätten oder dass ein angeleinter Hund bei plötzlichen Richtungsänderungen zu beißen versucht, dann ist das ein möglicher Hinweis dafür, dass in der Vergangenheit mit Strafe gearbeitet wurde."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags entnommen aus:

"Wie der Mensch, so sein Hund" (Dr.Sophia Yin) - Kynos Verlag 2006 (Seite 88, 93, 94, 95)

 

 

 

 

"...Alles was der Hund im Moment der Strafe sieht, riecht, schmeckt, fühlt, hört, wird mit dem Strafreiz verknüpft und kann später Angstverhalten und Stress im Hund auslösen..."

 

 

 

"...Bei den sogenannten Schutzdienstübungen absolviert der Hund viele instinktnahe Verhaltensweisen aus dem Bereich Hetzen und Packen. In diesem Ausbildungsbereich wird häufig versucht, über Strafreize das Verhalten des Hundes zu kontrollieren. Die Endorphinausschüttung ist ein innerer Schutzmechanismus, der jedoch für die Stabilität von Instinktverhalten sorgt, selbst unter widrigsten Bedingungen, trotz harter Strafen. Instinktverhalten sichert das Überleben einer Art. Hinzu kommen noch  alle bereits erläuterten negativen Auswirkungen von Stress, unter die der Hund unwillkürlich gerät, wenn er Schmerz und Angst erleidet oder auch nur befürchtet. Einem Stresszustand ist der Hund bereits dann unterworfen, wenn er nur in Erwartung (!) eventuell bevorstehender Angstauslöser lebt - auch wenn ihm solche künftig völlig erspart bleiben..."

 

 

 

"Beinhaltet das unerwünschte Verhalten des Hundes für ihn einen hohen Motivationswert / einen belohnenden Faktor (wie zum Beispiel Jagdverhalten und Ähnliches), dann müsste wirklich jede Ausführung dieses Verhaltens sofort bestraft werden. Nur dann könnte die Strafe ein Unterlassen dieser Verhaltensweise erreichen. Im Alltag ist eine hunderprotzentige und sofortige Bestrafungsquote jedoch nicht durchführbar. Kann der Hund das unerwünschte Verhalten ab und zu doch einmal ausführen, zum Beispiel weil der Trainer zu weit entfernt steht oder den Hund gerade nicht beobachtet, dann wird das unerwünschte Verhalten variabel bestätigt und ist somit noch löschungsresistenter. Durch seine Angst vor Bestrafung kann der Hund nicht optimal arbeiten, Stresshormone reduzieren sein Lernvermögen und seine Gedächtnisleistung erheblich. Das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Hund leidet, meistens verliert der über Meidmotivation / Zwang ausgebildete Hund ein Ausstrahlung und Arbeitsfreude und absolviert die geforderten Übungen roboterhaft. Die hohe psychische Belastung einer solchen Ausbildung verursacht häufig auch körperliche Erkrankungen. Eine ungerichtete Aggressionsbereitschaft gegen Schwächere (um Beispiel gegen Kinder, kleine Hunde) baut sich auf, was eine weitere sehr gefährliche Auswirkung dieser Form der Ausbildung darstellt. Die Leistungskraft des Hundes erlahmt durch den ständigen hohen Stresslevel früh, er verliert seine psychische Ausgeglichenheit und Stabilität, wird in seinen Reaktionen insgesamt unberechenbarer"

 

mit freundlicher Genehmigung des Animal Learn Verlags entnommen aus:

„Die Welt in seinem Kopf“ (Dorothée Schneider) – Animal Learn Verlag 2005 (Seite 96, 97, 142, 143)

 

 

 

"Demgegenüber hat es keine schlimmen Auswirkungen, wenn man beim Umgang mit positiver Verstärkung kleine Fehler macht. Positive Verstärkung ist im Gegensatz zu Bestrafung und negativer Verstärkung sehr fehlertolerant. Das macht sie insbesondere für Anfänger besser geeignet als Methoden, die starke aversive Reize verwenden.“

 

 

"Dass z.B. Schmerz und Frustration häufig Aggressionen hervorrufen, ist aus frühen Lernversuchen bekannt. Es muss daher scheitern oder geht zumindest auf Biegen und Brechen, den Hund für ängstliches, erregtes oder aggressives Verhalten zu bestrafen. Strafe führt hier nur allzu leicht zur Eskalation. So beginnt ein Teufelskreis aus Strafe, Reaktion des Hundes darauf, härterer Strafe, stärkerer Reaktion des Hundes usw. – eine furchtbare Zerreißprobe, an der viele Hunde seelischen und nicht selten sogar körperlichen Schaden nehmen. Je nach Härte der verwendeten aversiven Reize und Sensibilität des Hundes löst die Strafe außerdem eine mehr oder weniger starke Stressreaktion aus, die das Lernen erschwert oder im Extremfall sogar unmöglich macht“

 

 

"Direktes und vor allem körperliches Eingreifen des Menschen ist – ob mit oder ohne Zeitung – auf alle Fälle eine der schlechtesten und riskantesten Arten zu strafen. Klapse, Nackenschütteln, auf den Rücken werfen und dergleichen mehr werden besonders leicht mit der Person verknüpft, die sie austeilt, und führen häufig zu Gegenaggression des Hundes"

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„So lernt mein Hund“ (Sabine Winkler) – Kosmos Verlag 2001 (Seite 39, 40, 72, 73, 79)

 

 

 

"Wir wissen wirklich nie, was der Hund im Moment der Strafe verknüpft. Deshalb sollte man möglichst darauf verzichten und unerwünschtes Verhalten lieber von vornherein verhindern, indem man vorausschauend handelt. In der Ausbildung selbst hat Strafe nichts verloren. Strafe fördert in keiner Weise die Motivation zum Lernen, und genau das wollen wir ja."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„Das Kosmos Welpenbuch“ (Viviane Theby) – Kosmos Verlag 2004 (Seite 94)

 

 

 

 

"Es gibt eine universelle Wahrheit, die für alle angstbezogenen Verhalten bei Menschen und Hunden gilt: Strafe ist keine gute Methode, es loswerden zu wollen."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags entnommen aus:

„Liebst du mich auch“ (Patricia P. McConnell – Kynos Verlag 2007 (Seite 164)

 

 

 

 

"Ein Lebewesen wird immer nach einem Weg suchen, wie es die Bestrafung umgehen kann, um an die Belohnung heranzukommen. Belohnung ist der ultimative Antrieb für ein Verhalten. "

 

 

"Wenn Belohnungen ein Verhalten etablieren oder es zum Leben erwecken, dann meinen wir, Bestrafungen entfernen oder töten ein Verhalten. Das aber ist ein großer Trugschluss. Bestrafung tötet kein Verhalten. Auslöschung oder das Wegnehmen von Belohnung tötet ein Verhalten. Bestrafung betäubt es nur."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„Hunde sind anders“ (Jean Donaldson) – Kosmos Verlag 2009 (Seite 133, 209)

 

 

 

 

"Häufiger nutzt man allerdings die instrumentelle Konditionierung, bei der man eine bestimmtes Verhalten belohnt oder bestraft und somit die Wahrscheinlichkeit erhöht bzw. herabsetzt, mit der das Verhalten gezeigt wird.

In der Ausbildung sollte man die Methode, einen Erfolg zu belohnen, unbedingt jener Methode vorziehen, unerwünschtes Verhalten zu bestrafen. Im ersten Fall handelt es sich um ein Lernen aufgrund positiver Bestärkung während oder direkt nach einer Aktion. Man nennt dies auch "Lernen durch Erfolg" im Gegensatz zum "Lernen durch Aversion". Bei letzterem wird jedes unerwünschte Verhalten umgehend bestraft, was zwar auf Dauer zur Unterlassung des unerwünschten Verhaltens führt, aber mit starken Frustrationen einhergeht und nicht selten zu Ängstlichkeit und Aggressionen führt. Wenn man nur die "Misserfolge" des Hundes bestraft, bleibt der Hund dumm. Das unerwünschte Verhalten wird in diesem Fall nur unterdrückt, der Hund weiß aber immer noch nicht, wie er es besser machen kann."

 

mit freundlicher Genehmigung der Ulmer Verlags entnommen aus:

"Spiel- und Spaßschule für Hunde" (Celina del Amo) - Ulmer Verlag 2006 (Seite 13,14)

 

 

 

 

"Wenn wir in der Erziehung unseres Hundes konsequent sind, wird er früher oder später tun, was wir möchten. Er wird rechts oder links neben uns gehen, am Bordstein stehen bleiben oder nicht auf den Tisch springen. Dazu benötigen wir noch nicht einmal spezielles Training oder Strafe, es reicht, wenn wir das gewünschte Verhalten konsequent und oft genug positiv bestärken."

 

 

"Genau so wichtig ist für Hunde aller Rassen Liebe - sie ist sozusagen ein Leitmotiv in ihrem Leben. Einem Hund seine Liebe zu entziehen, bedeutet für ihn eine genauso schwere Bestrafung wie für ein Kind, und er benötigt auch ebenso oft Beteuerungen dieser Liebe. Ihn zu streicheln, zu kraulen und ihm gelegentlich Leckenchen oder interessante Gegenstände zu geben sind für ihn stets wichtige Ereignisse."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags entnommen aus:

„Wenn Hunde sprechen könnten“ (Vilmos Csányi) – Kynos Verlag 2006 (Seite 84, 256)

 

 

 

"Die Anweisung, über Einschüchterungen die Herrschaft über den Hund erlangen zu müssen, ist erstaunlich weit verbreitet. Überall haben Hundebesitzer und Hundetrainer sie verinnerlicht, genauso wie Tierärzte, Polizeihundeausbilder oder Ihr Nachbar um die Ecke. Ich halte es für nützlich, sich einmal zu fragen, warum eigentlich all diese Leute, die niemals ihr eigenes Kind schlagen würden, so schnell und gegen all ihre eigenen Instinkte den Rat von "Experten" befolgen und Ihren Hund körperlich bedrängen, um "Dominanz" über ihn zu erringen."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags entnommen aus:

„Das andere Ende der Leine“ (Patricia B.McConnell) – Kynos Verlag 2002 (Seite 160)

 

 

 

"Wenn wir einen Hund schütteln oder ihn in die Rückenlage zwingen, üben wir Aggression durch körperliche Gewalt aus. Körperliche Gewalt ist aber keine Kommunikation. Bei einer sinnvollen Kommunikation sind wir nicht auf Gewalt angewiesen."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„Die Geheimnisse der Hundesprache“ (Stanley Coren) – Kosmos Verlag 2002 (Seite 299)

 

 

 

 

"Die klassische Konditionierung von Emotionen erklärt den Erfolg von Trainingsmethoden, die auf Belohnungen basieren. Sie knüpfen ein engeres Band zwischen dem Hund und seinem Ausbilder als ein auf Strafen basierendes Training. Jedes Mal, wenn der Hund eine Belohnung bekommt, läuft die Sequenz "Hund sieht Sie - Belohnung - angenehmes Gefühl" ab. Selbst wenn Sie das korrekte Timing nicht beherrschen und vielleicht auch kein guter, kenntnisreicher Ausbilder sind, empfindet der Hund keinerlei negative Gefühle. Mit jeder Belohnung wird der Hund sich besser in Ihrer Nähe fühlen, denn eigentlich konditionieren Sie eine emotionale Reaktion "Hund sieht Sie - angenehmes Gefühl".

Ganz anders wirken konsequente Bestrafung oder harte Korrekturen. Der Anblick von Ihnen, Ihrer Hand, der Leine oder des Halsbandes, auf den regelmäßig Schmerz oder Beschwerden folgen, wird letztlich mit negativen Gefühlen und Abneigung assoziiert."

 

 

"Wird ein Hund falsch bestraft, kann das negative psychologische Auswirkungen haben und das Band zwischen Halter und Hund vollständig zerreißen. Im 19.Jh. waren Strafen üblich; man sprach davon, einen Hund "zu brechen".

 

 

"Früher glaubte man, dass ein Fehlverhalten durch die Bestrafung seltener wird. Es galt als sicher, dass der Hund mit dem unerwünschten Verhalten aufhört, wenn er regelmäßig dafür bestraft wurde. Moderne Psychologen, Verhaltensforscher und Trainer setzen andere Mittel ein, um unerwünschtes Verhalten zu eliminieren. Dazu gehört beispielsweise, diese Verhaltenselemente nicht mehr zu belohnen; dadurch werden sie seltener und schließlich verschwinden sie völlig. Eine Alternative besteht darin, dem Hund ein Verhalten beizubringen, das mit der unerwünschten Handlung nicht vereinbar ist (inkompatibles Verhalten): Indem er etwas macht, wofür er belohnt wird, unterlässt der Hund das unerwünschte Verhalten."

 

 

"Insgesamt ist das Bestrafen eines Hundes sehr problematisch. Wenn der Strafende sehr hart oder häufig bestraft, stellt der Hund schließlich nicht nur die unerwünschte, sondern so gut wie alle Handlungen ein. Regelmäßig bestrafte Hunde ducken sich, suchen nach Verstecken oder erstarren; es kann sogar so weit kommen, dass sie jeglichen Kontakt mit dem Strafenden zu vermeiden suchen und wegrennen. Hunde, die vor Schreck erstarren, können auch mit der schönsten Belohnung nicht dazu gebracht werden, ihr Verhalten zu ändern. In der Tat hat die Bestrafung also dazu geführt, dass Sie Ihren Hund auch zukünftig nicht mehr beeinflussen können. Außerdem kann der Hund so stark von seinen negativen Gefühlen beherrscht werden, dass er jegliches Verständnis dafür verliert, welche seiner Handlungen eigentlich bestraft wurde - damit fällt jegliche Strafe als Element in einer Ausbildung aus."

 

 

"In meinen Augen ist jede Art von Bestrafung als Trainingsmethode zumindest unwirksam. Eine Belohnung beinhaltet eine deutliche Information: "Was du gerade gemacht hast, war richtig." Nach einer Bestrafung weiß der Hund dagegen nur, dass eine ganz spezielle Verhaltensweise unerwünscht war; er erfährt nicht, was er tun muss und welche Verhaltensweisen akzeptabel sind. Damit eignen sich Strafen nur sehr unvollkommen als Hilfsmittel. Thomas Edison, der Erfinder der Glühbirne, sagte: "Wenn ich 10.000 Möglichkeiten finde, warum etwas nicht funktioniert, habe ich dennoch nicht versagt. Ich bin nicht enttäuscht, denn jedes negative Ergebnis bringt mich einen Schritt vorwärts." Das gilt nicht für Hunde; sie sind enttäuscht und geben früher oder später auf. Es ist viel effektiver, schneller und angenehmer für Sie und Ihren Hund, wenn Sie jeden erfolgreichen Versuch belohnen und ihn mit einer Belohnung verstärken, als ihn Dutzende Male für Fehler zu bestrafen, ohne dass er eine Ahnung davon hat, was er eigentlich tun soll."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„Wie Hunde denken und fühlen“ (Stanley Coren) – Kosmos Verlag 2002 (Seite 222,223,239,240,241,242,244,245)

 

 

 

"Alle "aggressiven" Reaktionen von Hunden generell mit extremer Härte zu beantworten, wie in "den guten alten Zeiten" vordergründig geschehen, bedeutet im Klartext eine unnötige Eskalation von Gewalt. "Aggressive" Hunde, die man brutal schlägt, tritt, verprügelt oder in "Alphamanier" am Halsband aufhängt, verknüpfen den Menschen mit extrem unangenehmen Erfahrungen und stauen Frust und Wut auf, deren Entladung dann der "Nächstbeste" zu spüren bekommt. Diese Tatsache kann man nicht oft genug wiederholen, besonders deswegen nicht, weil es immer noch Menschen gibt, die "Aggressionsverhalten" mit Gewalt austreiben wollen, ohne sich darüber klar zu sein, was sie da eigentlich tun. Sich als Mensch so gehen zu lassen hat keineswegs etwas mit "typischem" Wolfsverhalten zu tun, wie D. Mech (1999) bestätigt.."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

"Der Wolf im Hundepelz: Hundeerziehung aus unterschiedlichen Perspektiven" (Günther Bloch) – Kosmos Verlag 2004

 

 

 

 

Zwang / Stress

 

 

 

"Lernhemnisse

Unter bestimmten Umständen ist Lernen erschwert bis unmöglich. Zu diesen Umständen gehören Angst und Stress ebenso wie körperliche Beeinträchtigungen wie Ermüdung oder Krankheit“

 

 

"Faktoren, die Stress hervorrufen und damit das Lernen stark beeinträchtigen, sind vor allem Angst, Hunger, Durst, Schmerz…"

 

 

„Den wenigen Vorteilen stehen viele Nachteile gegenüber. Da Zwang über negative Verstärkung wirkt, hat er auch alle Nachteile, die eine solche hat: der Hund kann in Stress geraten oder versuchen sich zu wehren oder zu entziehen. Hat er damit Erfolg, erreicht man das Gegenteil von dem, was man beabsichtigt hat.“

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„So lernt mein Hund“ (Sabine Winkler) – Kosmos Verlag 2001 (Seite 39, 40, 135)

 

 

 

 

"Er ist nun mal empfindlich gegenüber jedweder Art von grober Behandlung, grobem Zwang oder Schlägen. Man benötigt sie auch nicht bei seiner Erziehung und Ausbildung, denn er fordert von seinem Herrn bei der Ausbildung nicht Härte, sondern deutliche Führungshinweise und Konsequenz! "

"Er reagiert jedoch genauso negativ auf zu harte Ausbildungsmethoden, und es erfordert dann sehr viel Geduld und Aufbauarbeit, um die falsche Behandlung wieder vergessen zu machen."

 

mit freundlicher Genehmigung des Neumann-Neudamm Verlags entnommen aus:

„Der Magyar Vizsla“ (Ingeborg Caminneci) – Neumann-Neudamm Verlag 2006 (Seite 35)

 

 

 

 

"Ich kann Sie gar nicht genug dazu ermuntern, zu lernen, wie Sie positive Bestärkung einsetzen können, damit Ihr Hund auf Sie hört. Es schafft eine Beziehung, die auf gegenseitiger Freude und Vertrauen beruht anstatt auf Angst und Einschüchterung. Das ist kein gefühlsduseliges Öko- oder Esoterik-Gelaber, wie ein Trainer mir gegenüber einmal meinte. Es ist solide Psychologie. Alle Lebewesen neigen dazu, auf eine Art zu reagieren, die ihnen ein Wohlgefühl verschafft. Sobald Sie gelernt haben, das anzuzapfen, haben sie gelernt Nutzen aus dem grundlegendsten und universellsten Prinzip des Tierverhaltens zu ziehen."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags entnommen aus:

„Liebst du mich auch“ (Patricia P. McConnell – Kynos Verlag 2007 (Seite 241)

 

 

 

"Sozialisierung von Hunden war damals noch ein Fremdwort in der Hundewelt. Nur in einer Aussage waren sich damals alle Hundesportvereine einig: man müsse die angeblich genetisch vorhandene Aggressivität der Hunde zwingend über die Schutzdienst-Ausbildung kanalisieren. Dass dadurch bei so manchen Hunden ernsthafte psychische Schäden erst entstehen und ihre Kommunikationsfähigkeit schwindet, wurde erschreckender Weise einfach ignoriert. Leider hält sich in manchen Hundesportvereinen bis heute die Einschätzung, dass sich die "Kanalisierung von Triebverhalten" zur Vorbeugung von Verhaltensauffälligkeiten im Aggressionsbereich eignet. Hier muss von Tiermedezinern und Verhaltensforschern, aber auch vom Dachverband für das Deutsche Hundewesen endlich erkannt werden, welche problematische Konsequenzen sich aus dem Denkmodell der "Kanalisierung von Triebverhalten" ergeben und dass ein Umdenken dringend geboten ist."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„Grunderziehung für Welpen“ (Anton Fichtlmeier) – Kosmos Verlag 2005 (Seite 10)

 

 

 

 

"Aber ein formeller Apport? Ein formeller Apport ist nur in einem Obedience-Wettbewerb im Ring oder im freien Feld von Nutzen, um eine Runde weiter zu kommen oder vielleicht einen Preis zu gewinnen. Er ist gut für den Hundeführer und, sofern über Vermeiden ausgebildet wurde, widerlich für den Hund. Die Hunde schreien immer, wenn man ihnen in die Ohren kneift. Es erstaunt mich bis heute, dass Menschen, die an einem Seminar teilnehmen und dort einen "Experten" beobachten, der Hunde um des Sieges in einem Wettbewerb willen zum Schreien bringt, nicht den örtlichen Tierschutzverein anrufen. Wie wichtig sind denn diese kleinen Bänder und Plaketten?"

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„Hunde sind anders“ (Jean Donaldson) – Kosmos Verlag 2009 (Seite 47, 48)

 

 

 

"Hunde lernen durch Erfolg und Belohnung und ein Hund wird immer ein Kommando zuverlässig ausführen, wenn es sich für ihn lohnt. Nun haben Sie vielleicht schon Hundehalter erlebt, die Ihren Hund mit Strenge, Lautstärke und Härte behandeln und deren Hund ganz toll hört. Dieser Hund wird sicherlich immer folgen, aber bestimmt nicht aus Freude, sondern aus Angst. Wollen Sie das?

Es ist übrigens nicht sicher, dass dieser Hund seinen Menschen als Rudelführer anerkennt. Häufig entwickeln sich aus solchen Situationen sogar Verhaltensstörungen. Machen Sie Ihrem Hund dagegen auf ruhige, aber konsequente Art klar, dass Sie sein Freund und Partner sind, wird er Sie auch problemlos als Freund anerkennen. Dazu brauchen Sie nicht an seiner Leine zu reißen oder ihn durch Schreien zu verunsichern."

 

mit freundlicher Genehmigung des Cadmos Verlags entnommen aus:

„So werden Sie ein Dreamteam“ (Sabine Thiele) – Cadmos Verlag 2008 (Seite 57)

 

 

 

"Als Erstes möchte ich deutlich machen, dass es nie der Fehler des Hundes ist, wenn er in einen solchen Teufelskreis gerät. In 99,9 Prozent der Fälle ist sein Verhalten die unmittelbare Folge menschlicher Fehler, etwa Bequemlichkeit, Dummheit oder  - was ich am traurigsten finde - Grausamkeit. Die Probleme fast aller Tierheimhunde wurden durch die Gewalt verschärft, der sie irgendwann in ihrem Leben ausgesetzt waren. Denn Gewalt erzeugt immer neue Gewalt. Traurige Ironie an der Sache ist, dass sich die Hunde, die man, weil sie Menschen angegriffen haben, zur Strafe ins Tierheim gibt, größtenteils nur selbst verteidigt haben. In der Regel gerieten sie in eine Situation, in der ihnen die Möglichkeit zur Flucht verwehrt wurde. Unter uns Menschen ist Selbstverteidigung ein absolut legitimes Prinzip. Bei Hunden muss jedoch immer das Tier die Konsequenzen tragen - ganz egal, wer eigentlich schuld war."

 

mit freundlicher Genehmigung des Ullstein Buchverlage GmbH entnommen aus:

"Mit Hunden sprechen" (Jan Fennell) - Ullstein Verlag 2001 (Seite 228)

 

 

 

"Der immer wieder erwähnte unerziehbare Hund gehört ebenso veralteten Vorstellungen von Hundeerziehung und persönlichen Ausflüchten an wie die zum Glück durch moderne Methoden abgelöste Vorstellung, man müsse Hunden den Willen brechen, damit sie sich unterordnen. Bei Problemen nützt es meist recht wenig, den Hund in eine Hundeschule zu schicken. Vielmehr sollte man den Rat eines erfahrenen und modernen Ausbilders oder spezialisierten Tierarztes suchen, der einem hilft, die Probleme zu lösen, die Beziehung zum Hund zu überdenken und gegebenenfalls unter Anleitung neu aufzubauen"

 

mit freundlicher Genehmigung des Ulmer Verlags entnommen aus:

"Spiel- und Spaßschule für Hunde" (Celina del Amo) - Ulmer Verlag 2006 (Seite 11)

 

 

 

"Sollte der Stress über einen längeren Zeitraum anhalten, befindet sich der Körper fast den ganzen Tag lang in diesem Zustand der Spannung - im schlimmsten Fall gelingt es nicht, zu entspannen. Nach einer Weile tritt der Körper in das sogenannte Widerstandsstadium ein. In diesem Zustand kann er die täglichen Belastungen zwar ertragen, er kommt jedoch bei andauerndem Stress zur Erschöpfung - der Körper wird mit der Belastung nicht mehr fertig und reagiert mit Krankheit."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

"Der Hundeflüsterer" (Paul Owens) - Kosmos Verlag 2005 (Seite 62)

 

 

 

"Stress auslösende Faktoren:..

Harte Ausbildungsmethoden, die den Hund ängstigen und/oder ihm Schmerzen zufügen. Der Hund wird zum Beispiel über den Leinenruck geführt, der ihm Schmerzen in der Halswirbelsäule verursacht. Ebenso zählt hierzu der Einsatz von Stachel- oder Würgehalsbändern, Reizstromgeräten usw.. Selbst das Führen mit einem zunächst harmlos anmutenden Kopfhalter kann bei unsachgemäßer Anwendung schwere physische und psychische Schäden anrichten, die den Hund enorm stressen. Aber auch Ängstigung durch überstrenge, gebrüllte Kommandos und steife Körperhaltung gehören in diese Aufzählung."

 

mit freundlicher Genehmigung des Animal Learn Verlags entnommen aus:

„Stress bei Hunden“ (Martina Nagel & Clarissa v.Reinhardt) – Animal Learn Verlag 2003 (Seite 46)

 

 

 

"Als sich der Vizsla als Jagdgebrauchshund seinen Weg nach dem Krieg unter anderem auch nach Deutschland bahnte, wurde er in Jägerkreisen zuerst lange Zeit belächelt und nicht so richtig ernst genommen. Er galt als zu weich und zu sensibel, weil die Jagdgebrauchshundeausbildung aus einer reinen Parforcedressur mit all ihrer Härte bestand. Und für so etwas ist der Vizsla überhaupt nicht geeignet! Zum Glück wandelte sich nach und nach die Meinung über die Art und Weise der Hundeausbildung. Die Bedeutung einer guten, positiv geprägten Welpenfrüherziehung setzte sich durch. Die weiterführenden Ausbildungen basierten jetzt auf positive Bestärkung durch Spiel, Spaß und Lob - alles Dinge, die dem sensiblen Wesen der Vizslas sehr entgegenkamen und so ihre vielfältigen Talente und ihre hohen Leistungen, zu denen sie fähig sind, ans Licht brachten."

 

 

"Es ist für einen Vizsla ein Unglück, wenn seine Erziehung, Ausbildung und die ihm zuteil werdende Behandlung laut, grob, mit Zwang oder gar Schlägen einhergehen. Die größten Erfolge werden erzielt, wenn ein Vizsla mit liebevoller Konsequenz, gleichzeitig deutlichen Führungshinweisen, spielerisch und vor allem mit einer Kombination aus Spaß, Lob und Liebe erzogen wird."

 

mit freundlicher Genehmigung des Cadmos Verlags entnommen aus:

"Magyar Vizsla" (Ursula Weidmann) - Cadmos Verlag 2006 (Seite 23,24)

 

 

 

"Ich bin nicht so naiv, zu glauben, dass ich dem durchschnittlichen, zwangorientierten Hundetrainer verkaufen kann, wie unmenschlich sein Handeln ist, indem ich ein extremes Beispiel beschreibe. Gegenargumente wirken auf solche Leute eher wie Antikörper, die ihre Psyche immunisieren. Aber ich wette, dass ich Menschen, denen der Tierschutz am Herzen liegt, dazu bringen kann, nicht mehr länger darüber hinwegzusehen, was im Namen angeblicher "Hundeerziehung" so alles vor sich geht. Was im Jahre 2008 passiert, ist einfach offensichtlich, und das, obwohl schon seit Jahren (oder sogar Jahrzehnten) nachgewiesen wird, dass Zwang, Schmerzen, Angst, Erschrecken und so weiter überflüssig sind. Einmal ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Unmengen an Literatur darüber vorhanden sind, wie man das gleiche Ziel ohne jede Zwang- oder Gewalteinwirkung erreicht. Es gibt keinen Informationsmangel zu Trainingsmethoden mehr."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags entnommen aus:

"Verhaltensfragen - Hunde in der modernen Verhaltensforschung" (Jean Donaldson) - Kynos Verlag.2009 (Seite 78,79)

 

 

 

"Manche Menschen glauben, man könne Aggressionen unterdrücken und Hunde zum Gehorsam zwingen, wenn man ihnen mit Hilfe hündischen Verhaltens deutlich macht, wer der "Boss des Rudels" ist. Dahinter steckt die Vorstellung, ein Hund ließe sich mit den Mitteln von Dominanz und Strafe zum absoluten Gehorsam zwingen. Bis in die 20er-Jahre unseres Jahrhunderts zielte das Hundetraining darauf, den Willen des Tieres zu brechen. "

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„Die Geheimnisse der Hundesprache“ (Stanley Coren) – Kosmos Verlag 2002 (Seite 296)

 

 

"Wichtig ist auch, dass wir in seiner Erziehung konsequent sind. Konsequenz ist die Grundlage der Erziehung, was aber nicht bedeutet, dass wir grob sein müssen. Die größte Bestrafung, die wir einem Hund geben können, ist, ihm unsere Ablehnung zu zeigen."

 

 

"Die beiden Extreme, die unbedingt vermieden werden müssen, sind absolute Zügellosigkeit auf der einen und kompromissloses, den Willen des Hundes "brechende" Disziplin auf der anderen Seite."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags entnommen aus:

„Wenn Hunde sprechen könnten“ (Vilmos Csányi) – Kynos Verlag 2006 (Seite 255)

 

 

 

 

Aggression

 

 

„Massive Strafreize des Besitzers gegen einen aggressiven Hund bewirken so unter Umständen nur, dass der Hund noch mehr unter Stress gerät und letztendlich früher und massiver gegen einen Gegner vorgeht, bevor sich der Nebenkriegsschauplatz zusätzlich aufbaut. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Schmerzreizen bei der Therapie von unerwünschtem Aggressionsverhalten grob fahrlässig: Das Sicherheitsrisiko für alle Beteiligten ist zu hoch.

Es gibt hier einen klassischen Lehrsatz aus der Verhaltensbiologie:

 

Aggression erzeugt immer Gegenaggression

 

Die aggressive Reaktion (Strafe) des Besitzers auf seinen aggressiven Hund bewirkt beim Hund also zumeist nur noch mehr Aggression statt den Lerneffekt in die andere Richtung zu fördern. Der Mensch als das „einsichtige“ Wesen, als das er sich doch immer so gern hinstellt, sollte also bei solchen kritischen Situationen schlauer sein und den Aggressionskreislauf unterbrechen“

 

mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlags entnommen aus:

„Hundeverhalten“ (Barbara Schöning) – Kosmos Verlag 2001 (Seite 104)

 

 

 

"Aber aus irgendeinem Grund neigen wir Menschen dazu, nicht auf die visuellen Signale zu achten, die unsere Hunde uns senden. Hunderte von Kunden, die ratsuchend mit ihren Hunden in mein Büro kommen, erklären, die Aggression ihres Hundes sei "aus dem Nichts" gekommen. Und dabei konnte ich deutlich sehen, sogar während die Besitzer zu mir sprachen, dass der Hund ganz klar mitteilte: "Hör auf, mich so zu streicheln. Ich beiße dich, wenn du nicht aufhörst."

 

"Sie können zwar einen Hund durch Bedrohung zum Gehorsam bringen, vor allem aber schaffen Sie dadurch einen Hund, der Angst vor Ihnen hat. Viel zu oft ist das Ergebnis ein Hund, der lernt, sich durch aggressives Zurückbeißen selbst zu verteidigen. Aggression führt zu mehr Aggression. Viele der Hundebisse, die ich sehe, entstanden aus Selbstverteidigung."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags entnommen aus:

„Das andere Ende der Leine“ (Patricia B.McConnell) – Kynos Verlag 2002 (Seite 27,196)

 

 

 

"Angst und Unsicherheit ist der weitaus häufigste Grund, dass der Hund aggressive Reaktionen zeigt"

 

 

"Die sicherste Vorbeugung gegen Aggression innerhalb der Familie besteht darin, ein intaktes Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Hund aufzubauen. Wichtige Regeln der Kommunikation und Hundelogik sind zu berücksichtigen. Dem Hund sollten gar nicht erst zu viele Privilegien zugestanden werden, die ihm ein falsches Bild von seiner Rangstellung vermitteln könnten."

 

 

"Obwohl von der Tierbedarfsindustrie nach wie vor hergestellt und vertrieben, sollte man aus Rücksicht auf die Bedürfnisse des Tieres und auch aus Tierschutzgründen auf Hilfsmittel, wie etwa Würge- oder Stachelhalsbänder und Geschirre, deren Bänder unter den Achseln durchgeführt werden, verzichten. Sie bereiten den Hunden Schmerzen"

 

mit freundlicher Genehmigung des Ulmer Verlags entnommen aus:

"Probleme mit dem Hund" (Celina del Amo) - Ulmer Verlag 2007 (Seite 47,51,142

 

 

 

Es gibt mehrere Ursachen, die zu einer Leinenaggression führen können. Die wohl häufigste ist die sogenannte "Fehlverknüpfung". Zu ihr kommt es immer dann, wenn der Hund zum Beispiel beim Anblick eines Artgenossen etwas für ihn Negatives erlebt.

Hierzu einige Beispiele:

Der Hund wird bei der Erziehung zum Kommando "beim Fuß" über den Leinenruck trainiert. Während er lieber mit den anderen Hunden spielen möchte, erhält er mehrfach eine schmerzhafte Einwirkung über den Ruck, verbunden mit einem scharfen "↓Fuß jetzt!" des Halters und verknüpft dadurch schließlich, dass der Anblick von Artgenossen mit Schmerzen und unangenehmen Reaktionen von Herrchen/Frauchen verbunden ist, wenn man sich an der Leine befindet.

Leider wird solch ein Training nicht nur von unwissenden Laien durchgeführt, sondern auch von angeblich professionell arbeitetenden Hundeschulen angeboten."

 

mit freundlicher Genehmigung des Animal Learn Verlags entnommen aus:

„Leinenaggression“ (Clarissa v. Reinhardt) – Animal Learn Verlag 2008 (Seite 9, 10)

 

 

 

"Aggression führt oft zu weiterer Aggression, und niemals stimmt das mehr, als wenn sie von Angst motiviert ist. Es ist eine traurige Ironie: Eines der Dinge, die wir mit Hunden gemeinsam haben, ist, dass wir dazu neigen, aggressiv zu werden, wenn wir Angst haben. Defensive Aggression ist in beiden Spezies häufig und kann sich ausbreiten wie ein Waldbrand."

 

mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags entnommen aus:

„Liebst du mich auch“ (Patricia P. McConnell – Kynos Verlag 2007 (Seite 165)

 

 

 

 

"Missbrauchen Sie Ihren Hund niemals als Prügelknaben für Ihren persönlichen Ärger. Sind Sie einmal angespannt oder nervös, üben sie lieber nicht mit ihm, um Frustrationen auf beiden Seiten zu vermeiden."

 

mit freundlicher Genehmigung des Ulmer Verlags entnommen aus:

"Spiel- und Spaßschule für Hunde" (Celina del Amo) - Ulmer Verlag 2006 (Seite 14)

 

 

 

 

 

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